Ferienhäuser Karin Minor
Urlaub in der Bretagne / Frankreich

29. Juni 2017
Zur Mimosenblüte an die Côte d'Armor

Meine Tochter. meine Schwägerin und ich fahren gern zusammen in die Bretagne. Als passionierte Fotografen freuen wir uns dann auf ausgedehnte Fototouren. Wir lieben die weiten und abwechslungsreichen Landschaften, die vielfältige Flora und Fauna und nicht zuletzt lassen wir uns auch gern verwöhnen in den Restaurants und Crêperien.

Einmal die Mimosenblüte erleben

Nach mehreren Urlauben im südlichen Finistère wollten wir nun den Norden der Bretagne kennenlernen und haben uns ganz mutig für den März entschieden. Die Mimosenblüte wollten wir sehen, und wir wurden nicht enttäuscht: wie schön ist es, die puschelig-weich wirkenden, strahlendgelben Bäume zu sehen, wenn die Sonne scheint und der Himmel sich knackblau dahinter abhebt! Wirklich ein Traum! Auch die Kamelien standen in voller Blüte: die dunkelgrünen, wie gelackt wirkenden Blätter bilden einen tollen Kontrast zu den schneeweißen, dunkelroten oder rosafarbenen Blüten.

Unser Haus hatten wir uns mit Bedacht ausgesucht: wir wussten ja nicht, ob wir einen Garten viel würden nutzen können - das hängt nun mal vom Wetter ab - daher haben wir ein Haus mit Wintergarten gewählt, das zudem einen traumhaften Blick auf's Meer bietet: das Haus 200 in Ploubazlanec. Gemütlich und wohnlich, mit deutschem Fernsehen für die langen Abende und Internet, um die schönsten Fotos schon mal nach Hause zu schicken, einer gut ausgestatteten Küche, denn wir kochen gern, und gemütlichen Schlafzimmern mit herrlichem Blick auf die Bucht von Paimpol.

Frühstück im Wintergarten

Die Tage begannen mit einem leckeren Frühstück im Wintergarten, die schöne Aussicht genießend. Und ja, auch den Garten haben wir durchaus nutzen können! Manchen Spätnachmittag haben wir dort in der Sonne gesessen, zwischen Ausflug und Restaurant, viele, viele Fotos haben wir gemacht von den schönen Blumen, den Schmetterlingen, den vielen Singvögeln und natürlich von der herrlichen Aussicht, die immer wieder anders aussieht, weil die extremen Gezeiten das Bild kontinuierlich verändern. Wir konnten die Schiffe vorbeiziehen sehen, aber auch die Traktoren der Austernzüchter, mal tauchten Möwen und Kormorane ins Wasser, mal gingen dort Leute mit ihrem Hund spazieren - ein ständiger Wechsel, den man nie müde wird zu betrachten!

Bretonisches Wetter

Wir haben die zwei Wochen dort in vollen Zügen genossen, auch wenn das Wetter etwas "durchwachsen" war. Wir hatten von allem etwas: kühlere Tage, an denen wir wandern waren und Städtchen besichtigt haben, aber auch Tage mit schönem Sonnenschein, an denen wir erstaunt waren, wie schnell es dann so warm wird, dass man im T-Shirt laufen kann. Regen hatten wir auch und auch so dichten Nebel, dass man kaum ein paar Meter weit schauen konnte. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und haben an einem solchen Tag die Ruine der Abbaye de Beauport besucht - mit Nebelschwaden davor wirkt sie nochmal so eindrucksvoll!

Fototouren und Ausflüge

Wir haben wundervolle Ausflüge erlebt: wir sind mit dem Boot zur Île de Bréhat, die Anlegestelle kann man vom Haus aus ganz schnell erreichen und man fährt nur 10 Minuten. Wir haben die Halbinseln zwischen Paimpol und Plougrescant abgeklappert, die rosa Granitküste besucht und die Caps von Fréhel und Erquy. Traumhafte Strände haben wir gesehen, herrliche Wälder und zauberhafte kleine Städtchen. Wenn wir abends dann doch keine Lust mehr hatten, einzukaufen und zu kochen, haben wir uns in den Restaurants rund um den Hafen von Paimpol durchgegessen und waren durchweg begeistert.

Nach zwei herrlichen Wochen sind wir entspannt und gut erholt wieder nach Hause gefahren - mit mehr als 10.000 Fotos im Gepäck!

Ruhiges Ferienhaus mit atemberaubendem Meerblick: Haus Nr. 200

Ingrid Doerenkamp