Ferienhäuser Karin Minor Urlaub in der Bretagne / Frankreich
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Ferienhäuser Karin Minor
Urlaub in der Bretagne / Frankreich

Ferienhaus Nr. 21 Landeda, Finistère

Die Côte des Abers, auch "Küste der Legenden" genannt, ist eine wilde, an zahlreichen Stellen noch vollkommen unberührte Küstenlandschaft. Sie reicht von Pointe de Saint Mathieu bis Plouescat und markiert den Übergang zwischen Atlantik- und Kanalküste.
Die Küstenlinie wird von drei Flüssen mit sanften Ufern eingekerbt wird: Aber Wrac’h, Aber Benoît und Aber Ildut, deren Mündungen sogenannte Rias bilden, gezeitenabhängige, breite Meeresbuchten, die tief in das Land eindringen. Majestätische Leuchttürme bewachen die Zufahrt zu ruhigen Häfen, die Wanderer ebenso wie Segler anlocken.

Die kleine Gemeinde Landéda liegt auf der Halbinsel zwischen Aber Benoît und Aber Wrac’h und verfügt über eine schöne, naturbelassene Küstenlinie und ein Dutzend schöner Sandstrände. Zahlreiche Inseln und Inselchen liegen vor der Küste.

Im Ort geht es beschaulich zu, an der Kirche im alten Ortskern findet man einige Geschäfte, eine Bar-Tabac und - natürlich - eine Crêperie. Der nächstgrößere Ort mit Geschäften und Boutiquen ist Lannilis, man erreicht ihn nach ca. 5 Autominuten.


 



"Aber Wrac'h" bedeutet auf bretonisch Hafen der Fee oder der Hexe. Der Aber Wrac'h ist der größte der drei Abers (Rias) in der Region und bietet dem Hafen von Aber Wrac'h Schutz. Hier fanden schon die Phönizier einen sicheren Zwischenstop auf ihren Handelsreisen.

Das Dünengebiet „Sainte Marguerite“ mit seinem einzigartigen Ökosystem, die Salzwiesen von Broënnou und der Wald von Troménec locken zum Wandern und zum Beobachten der Natur und  der Küstenwanderweg GR34 bietet fantastischen Meerblick.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Pont Krac’h, auch Pont du diable (Teufelsbrücke) genannt, eine im 5. Jahrhundert v. Chr. gebaute Brücke die über den Aber Wrac’h führt. Das aus Steinblöcken ohne Bindemittel errichtete Bauwerk ist die älteste Brücke der Bretagne, sie ist heute nur noch bei Niedrigwasser zu sehen, lässt sich dann jedoch immer noch überqueren. Bis in die 1950er Jahre wurde an der Brücke eine mit Gezeitenkräften arbeitende Mühle betrieben, heute sind nur noch Reste des Gebäudes zu sehen. Um die Teufelsbrücke rankt sich eine der typisch bretonischen Legenden, nach der der Teufel selbst die Brücke errichtet hat.

Der sich zwischen Feldern und bewaldeten Ufern schlängelnde Aber Benoît ist für seine köstlichen Austern bekannt. Ein Genuss zur Krönung einer belebenden Wanderung!


Vom Hafen von Aber Wrac’h aus können Sie eine Bootstour unternehmen und den höchsten Leuchtturm Europas besuchen (der der höchste Steinleuchtturm der Welt ist), den Phare de l’île vierge. Klettern Sie die 365 Stufen hinauf, der Ausblick ist überwältigend!

Die Region Pays d'Iroise bietet viele schöne Ausflugsziele, wie die imposanten Überreste der alten Abtei aus dem 6. Jahrhundert an der Pointe de Mathieu, die am Fuß des gleichnamigen Leuchtturms liegt. Der Aufstieg lohnt sich, bei klarer Sicht schaut man von der Rade de Brest bis zur Pointe du Raz.
Wenn Sie in dieser Gegend sind, empfiehlt sich ebenfalls ein Abstecher zum Fort Berthaume in Plougonvelin.

Im kleinen historischen Fischerort Le Conquet starten Überfahrten zu den Inseln Molène und Ouessant, die Sie in allen Tourismus-Büros buchen können. An diesem Küstenabschnitt befindet sich übrigens auch der westlichste Punkt des bretonischen Festlandes, die Pointe de Corzen liegt auf Höhe der Inseln und bietet  einen tollen Blick.

Der blühende Garten der Abtei von Daoulas, die Altstadt von St. Renan oder das Château de Kerjean sind für einen schönen Tagesausflug geeignet.