Ferienhäuser Karin Minor
Urlaub in der Bretagne / Frankreich

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1. November 2016
Reisebericht: mein Urlaub im Haus 9

Ende April/Anfang Mai 2014 war ich mit meiner Tochter zum ersten Mal in einem Ferienhaus in der Bretagne. Als Bauhistorikerin mit romantischer Ader hab ich mich natürlich sofort in das \"Hexenhäuschen\" verliebt - Haus 9. Schon die Fotos auf unserer Website machten Lust, die Bretagne ganz stilecht in diesem authentischen Ferienhaus zu erleben. So alt und verhutzelt, wie das Haus von außen wirkt - es wird super in Schuß gehalten! Da regnet es nicht durch das Strohdach - und was haben wir an einem Tag für ein Wetter erlebt! Wir haben einfach die Heizung aufgedreht und uns den Kamin angezündet und haben so vom Wetter draußen nichts mehr mitbekommen. Das ist das Schöne an unserem Ferienhaus: es ist auch innendrin sehr urig, sehr gemütlich, aber trotzdem auch sehr praktisch. Es wurde ganz sanft da modernisiert, wo es Sinn macht: eine moderne Küche und ein modernes Bad. Und an anderen Stellen wirkt der Charme vergangener Zeiten: der riesige Granitkamin oder die hübsche \"Klöntür\", deren obere Hälfte man aufklappen kann. So kann man die besondere Atmosphäre eines uralten Ferienhauses erleben, ohne auf modernen Komfort verzichten zu müssen. Auch die Lage war für uns ideal: man kann vom Ferienhaus aus über einen Fußweg durch Wald und Wiesen in 10 Minuten zum Strand kommen. Verfolgt man den Weg in die andere Richtung, kann man stundenlang durch die schöne Landschaft wandern, in der sich Wiesen, Dörfer und Wälder abwechseln. Über die Straße ist man in einer Viertelstunde bei den Restaurants oder dem kleinen Lädchen von Trévignon. Nimmt man das Auto, fährt man nur wenige Minuten bis zu allen erdenklichen Einkaufsmöglichkeiten.

Wir haben Trévignon in der Vorsaison erlebt und waren hingerissen von der Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Teils der Bretagne. Naturbelassene Strände mit Klippen oder Dünen, manche so lang, dass man das Ende nicht sehen konnte, manche als schnuckelige, kleine Buchten. In dieser Jahreszeit hatte man die Strände meistens komplett für sich, obwohl das Wetter an vielen Tagen durchaus auch strandtauglich war. Keine Strandpromenaden, keine Laden- und Restaurantzeilen, keine Hotels und Hochhäuser, die die Küste säumen, wie man das von den Mittelmeerstränden oder auch denen in Belgien her kennt... statt dessen viel Natur, viel Weite, Küstenwanderwege, kleine Fischerdörfer mit nahezu keinem Tourismus - wir waren begeistert! Und wenn man dann doch mal richtig shoppen möchte oder ein bißchen Trubel sucht, dann fährt man nach Concarneau oder Pont-Aven oder auch nach Quimper, in die Hauptstadt des Finistère, und findet das dort alles. Und dann kehrt man zurück in die himmlische Ruhe des Ferienhauses in Trévignon und genießt, dass man auf Wanderungen oft stundenlang keinen Menschen sieht. Uns hat die Liebe zur Bretagne jedenfalls gepackt, wir werden wieder dorthin fahren!

Ingrid Doerenkamp